Friedensreiter News 03/2026für Ehrenamtliche, Mitarbeitende und Freunde der Malteser im Bistum Münster |
Liebe Ehrenamtliche und Mitarbeiter der Malteser, liebe Freundinnen und Freunde,
nach fast 25 Jahren im Ausland freue ich mich sehr, seit Juni 2025 Mitglied in der Malteserwelt des Bistums Münster zu sein. Im vergangenen Jahr hat sich für mich nicht nur privat durch den Umzug nach Deutschland viel verändert – auch bei uns Maltesern in der Diözese Münster ist immer Action angesagt.
Besonders möchte ich das hoch moderne Malteser Zentrum auf der Weseler Straße erwähnen. Ende Januar sind viele von uns dort zu einer sehr gelungenen Einsegnung der Geschäftsräume, einer heiligen Messe und einem anschließenden Empfang zusammengekommen. Gerade für mich als „Neuankömmling“ eine fantastische Gelegenheit, alle Malteser in ungezwungener Runde, bei bester Verpflegung und Rahmenprogramm gut gelaunt kennenzulernen und einen schönen, vergnüglichen Abend miteinander zu verleben.
Aber nicht nur in Münster, sondern in der gesamten Diözese ist viel in Bewegung und ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement zu spüren. Besonders möchte ich auf den Nordrhein-Westfalen-Tag 2026 im August hinweisen. Dieser findet in Kombination mit dem Stadtfest „Münster Mittendrin“ statt und die Malteser werden mit einem Stand an der Blaulichtmeile in der Innenstadt vertreten sein. Und „last but not least“ ein kleiner Ausblick auf die im Herbst stattfindende, sehr beeindruckende Veranstaltung „Letzte Lieder“ in der Basilika in Kevelaer.
Bis dahin wünsche ich Euch allen einen sonnigen Frühling und ein gesegnetes Osterfest. Herzlichen Dank für Euer unermüdliches Engagement, Eure Zeit und Euer großes Herz für die Malteser-Gemeinschaft. Ich freue mich auf viele weitere Begegnungen und gemeinsame Projekte im Laufe des Jahres. |
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Neues Malteser Zentrum in Münster offiziell eröffnet |
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Münster. Die Malteser in der Diözese Münster haben am 23. Januar ihr neues Malteser-Zentrum an der Weseler Straße 557 offiziell eröffnet und eingesegnet. Rund 150 Gäste aus Politik, Kirche, Gesellschaft und Hilfsorganisationen nahmen an der Feierstunde teil und würdigten den neuen Standort als wichtigen Baustein für die zukünftige Malteserarbeit in Münster und der Region.
Das moderne Gebäude ist seit September 2025 in Betrieb. Es vereint erstmals mehrere zentrale Bereiche der Malteser unter einem Dach: die Stadtgliederung Münster, die Praxis der Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung, eine Rettungswache, die Diözesangeschäftsstelle, das Diözesanausbildungszentrum sowie die Bezirksgeschäftsstelle Münsterland. Durch die Bündelung entstehen kurze Wege, effizientere Abläufe und eine engere Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt.
Grußworte und feierliche Einsegnung
Mit Grußworten und feierlicher Einsegnung wurde das neue Zentrum offiziell eröffnet. Malteser-Präsident Georg Khevenhüller und Münsters Bürgermeister Klaus Rosenau würdigten die Bedeutung der Malteser für die Region und ihr Engagement für die Arbeit am Menschen – sowohl im sozialen Bereich als auch im Bevölkerungsschutz. In einem anschließenden Gespräch gaben Stadtbeauftragter Hendrik Feldhues und Diözesangeschäftsführer Benjamin Schreiber Einblicke in Planung, Gestaltung und die zukünftige Nutzung des neuen Zentrums. Höhepunkt der Veranstaltung war die feierliche Einsegnung des Gebäudes durch Diözesanseelsorger Dr. Christian Schmitt. Mit Gebet und Weihwasser stellte er das neue Zentrum unter den Schutz Gottes und wünschte allen Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und Hilfesuchenden Zuversicht und Kraft.
Moderne Räumlichkeiten für die vielfältigen Dienste
Im Anschluss nutzten viele Gäste die Gelegenheit, das Gebäude bei Führungen kennenzulernen. Auf einer Fläche von mehr als 3.000 Quadratmetern bietet das Zentrum eine großzügige Fahrzeughalle, barrierefreie Verwaltungs- und Schulungsbereiche sowie moderne Räume. Nachhaltige Technik wie eine Photovoltaikanlage, Fußbodenheizung und eine leistungsfähige Infrastruktur schaffen zeitgemäße Arbeitsbedingungen.
Wichtiger Baustein für Katastrophen- und Bevölkerungsschutz
Mit dem neuen Zentrum stärken die Malteser insbesondere ihre Einsatzfähigkeit im Rettungsdienst, im Katastrophenschutz und im Bevölkerungsschutz. Das neue Gebäude kann bei Bedarf als Koordinations- oder Führungsstelle genutzt werden. Nach der Einspeisung des am 23. Januar ausgestellten Einsatzleitwagens stehen Disponenten-Arbeitsplätze, BOS-Tetra-Funk, mobile Satellitenverbindungen sowie LTE-Backups zur Verfügung. Ein Notstromaggregat mit ausreichendem Dieselvorrat stellt sicher, dass der Standort auch bei Stromausfällen oder in Krisensituationen handlungsfähig bleibt.
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Nach Eröffnung: Feierlicher Neujahrsempfang im Malteser Zentrum |
Münster. Am selben Abend nach der Eröffnung und Einsegngung, sind die Malteser mit einem feierlichen Neujahrsempfang im Malteser Zentrum in das Jahr 2026 gestartet. Den Auftakt bildete eine gemeinsame heilige Messe, bevor die Gäste einen stimmungsvollen Abend erlebten.
Malteser aus der gesamten Diözese kamen zusammen, tauschten sich in besonderer Atmosphäre aus und genossen ein gemeinsames Buffet in der neuen Fahrzeughalle. Ein Höhepunkt des Abends war der Besuch von Präsident Georg Khevenhüller, der mit einem wertschätzenden Grußwort das Engagement der Ehrenamtlichen würdigte.
Auch Diözesanleiter Florian Wolf setzte mit seiner Ansprache wichtige Impulse. Für Unterhaltung sorgte Magier Marc Gettmann. Ein besonderer Moment des Abends war zudem die Ehrung der Jubilare, deren langjähriges Engagement und Treue im Mittelpunkt standen.
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Delegiertenversammlung in Haltern am See |
Haltern am See. Rund 100 Malteserinnen und Malteser aus der Diözese Münster kamen am 14. März zur Delegiertenversammlung in Haltern am See zusammen. Nach einem gemeinsamen Start bei Frühstück und Kaffee begann die Versammlung mit dem Austausch zu aktuellen Themen der Diözese.
Im Dialog mit den Referentinnen und Referenten der Diözesangeschäftsstelle wurden inhaltliche Schwerpunkte vorgestellt und diskutiert. Im Rahmen der Versammlung wurden Kristin Wälbers und Johanna Sievers in ihren Ämtern als Helfervertreterinnen im Diözesanvorstand wiedergewählt. Neben den formalen Punkten blieb auch Raum für persönliche Gespräche und eine gemeinsame Mittagspause.
Ein weiterer fester Bestandteil des Tages war die gemeinsame Feier der Heiligen Messe. Die Veranstaltung bot damit nicht nur Gelegenheit zur inhaltlichen Arbeit, sondern stärkte auch den Zusammenhalt innerhalb der Malteser in der Diözese Münster. |
Malteser erfüllen zwei Herzenswünsche an der See |
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Münster. Gleich zwei bewegende Einsätze führten den Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser Anfang des Jahres an die Nord- und Ostsee. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen wurden diese Tage zu unvergesslichen Momenten voller Lebensfreude, Nähe und Dankbarkeit.
Bereits am 3. Januar 2026 erfüllten die Malteser einen Herzenswunsch in Schillig an der Nordsee. Der 59-jährige Michael Voßel, der an der seltenen neurologischen Erkrankung MSA-C leidet und auf einen Rollstuhl angewiesen ist, hatte sich gewünscht, noch einmal gemeinsam mit seiner Familie an diesen besonderen Ort zurückzukehren. Begleitet von zwei Ehrenamtlichen startete die Familie am Morgen und erreichte trotz winterlicher Bedingungen sicher ihr Ziel.
Vor Ort erlebten sie einen Tag voller gemeinsamer Erinnerungen: Nach einem stärkenden Mittagessen ermöglichte ein spezieller Wattrollstuhl sogar eine Wattwanderung bis an die Tidenkante. Eine Stunde lang tauchte die Familie in die besondere Atmosphäre des Wattenmeeres ein. Durchgefroren, aber glücklich trat sie am Nachmittag die Rückfahrt an. Die Freude über diesen gemeinsamen Tag war groß, ein wertvoller Lichtblick in einer schweren Zeit.
Rilana Klein sieht noch einmal das Meer
Nur wenige Wochen später, am 31. Januar 2026, ging es für den Herzenswunsch-Krankenwagen an die Ostsee nach Warnemünde. Die 40-jährige Rilana Klein, die an akuter myeloischer Leukämie leidet, hatte sich gewünscht, das Meer noch einmal zu sehen und eine enge Freundin zu treffen. Trotz ihrer schweren Erkrankung und eines kurzfristigen Umzugs in ein Hospiz hielt sie an diesem Wunsch fest.
Am Morgen holte das ehrenamtliche Team sie ab und brachte sie nach Warnemünde, wo bereits ihre Freundin wartete. Gut eingepackt und mit einem Strandrollstuhl ausgestattet, konnte Rilana Klein noch einmal das Meer sehen, hören und spüren – ein Moment von unschätzbarem Wert. Im Anschluss genoss die kleine Gruppe bei warmen Getränken und Kuchen sowie einem Spaziergang zum Leuchtturm und Hafen ein Stück Normalität, inklusive eines Fischbrötchens, das für sie unbedingt dazugehörte.
Am Abend kehrte der Herzenswunsch-Krankenwagen nach Dülmen zurück. Erschöpft, aber glücklich blickte Rilana Klein auf diesen besonderen Tag zurück, der für sie die Erfüllung ihrer letzten großen Wünsche bedeutete.
Beide Fahrten zeigen eindrucksvoll, was das Engagement der Ehrenamtlichen bewirken kann. Mit viel Herz, Zeit und Einsatz ermöglichen sie schwerkranken Menschen Momente der Freude und des Abschieds. Der Herzenswunsch-Krankenwagen wird vollständig durch Spenden finanziert und steht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit schwerer Erkrankung kostenfrei zur Verfügung.
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Malteser setzen Virtual Reality in der Erste-Hilfe-Ausbildung ein |
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Münster. Die Malteser im Bistum Münster setzen als bundesweit erster Malteser-Standort Virtual-Reality-Technologie in der Erste-Hilfe-Ausbildung ein. Nach einer erfolgreichen Pilotphase erleben Teilnehmende reale Notfallsituationen nun in einer virtuellen Umgebung und können lebensrettende Maßnahmen unter realitätsnahen Bedingungen trainieren. Ziel ist es, Sicherheit im Handeln zu gewinnen und Hemmschwellen zur Hilfeleistung abzubauen.
„Viele Menschen wissen grundsätzlich, was in einem Notfall zu tun ist – aber in der realen Situation kommt oft Unsicherheit oder Stress dazu“, sagt Ralf Walbaum, Leiter Ausbildung der Malteser im Bistum Münster. „Mit der Virtual-Reality-Technik können wir genau diese Ausnahmesituation realistisch trainieren. So gewinnen die Teilnehmenden Sicherheit, Routine und vor allem die Bereitschaft, im Ernstfall wirklich zu helfen.“
Erste Hilfe erleben statt nur üben
In den VR-gestützten Lehrgängen tauchen die Teilnehmenden mithilfe einer VR-Brille in verschiedene Notfallszenarien ein, etwa bei einem Verkehrsunfall, einem medizinischen Notfall oder einer akuten Gefahrensituation. In einem geschützten, aber realitätsnahen Umfeld trainieren sie dabei die vorher erlernten lebensrettenden Maßnahmen sowie die richtigen Abläufe bei einem Notfall und gewinnen so Sicherheit für den Ernstfall.
Während eine freiwillige Person das virtuelle Notfallszenario live erlebt, können die übrigen Teilnehmenden das Geschehen über eine Übertragung auf Beamer oder Bildschirm mitverfolgen – wie einen Film durch eine Unfallsituation. Sie können Hinweise geben, gemeinsam Lösungen diskutieren und den Ablauf unterstützen. So wird aus der VR-Anwendung kein Einzeltraining, sondern ein gemeinsames Lernerlebnis für den gesamten Kurs.
Realistisch, aber nicht schockierend
Bei der Gestaltung der virtuellen Szenarien legen die Malteser großen Wert auf eine sensible Darstellung. Auf blutrünstige oder verstörende Inhalte wird bewusst verzichtet. Ziel ist es, Teilnehmende zur Hilfeleistung zu motivieren und ihnen Sicherheit zu geben, nicht sie zu überfordern oder abzuschrecken. Gleichzeitig sorgt die moderne Technik für Begeisterung und Spaß am Lernen.
Seit Februar 2026 fest im Kursangebot
Nach der erfolgreichen Pilotphase wird die VR-Technik nun schrittweise ausgeweitet. Seit Februar 2026 kommt sie in allen öffentlich ausgeschriebenen Erste-Hilfe-Lehrgängen der Malteser in Münster zum Einsatz, die an Donnerstagen stattfinden. Eine Buchung ist über www.malteser-kurse.de möglich. Unternehmen und Einrichtungen, die ihre betrieblichen Ersthelferinnen und Ersthelfer durch die Malteser ausbilden lassen, können bei der Buchung den Wunsch äußern, den Lehrgang mit VR-Technik durchzuführen. Soweit es organisatorisch möglich ist, kommen die Malteser diesem Wunsch gerne nach. Großes Medieninteresse am neuen Angebot
Das innovative Ausbildungskonzept stieß auch bundesweit auf großes Interesse in den Medien. So berichteten unter anderem die WDR Lokalzeit, das ZDF-Morgenmagazin sowie das ARD-Morgenmagazin über den Einsatz der Virtual-Reality-Technologie bei den Maltesern in Münster. Auch auf den Social-Media-Kanälen der Tagesschau wurde das Projekt aufgegriffen und einem breiten Publikum vorgestellt. Darüber hinaus berichteten weitere Fernsehsender wie Sat.1 sowie verschiedene Radiosender über das neue Angebot. Die große Resonanz zeigt: Der innovative Ansatz der Malteser trifft den Nerv der Zeit und setzt neue Impulse in der Erste-Hilfe-Ausbildung.
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Mit Kindern über Leben, Tod und Trauer sprechen |
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Greven. Der Malteser Hospizdienst in Greven sensibilisiert Kinder für die Themen Leben, Tod und Trauer. An der St. Marien Grundschule in Greven stand deshalb in den vergangenen zwei Wochen nicht nur das Lernen mit Heft und Stift im Mittelpunkt. Die Viertklässlerinnen und Viertklässler der Klasse 4d und 4c nahmen an einer besonderen Projektwoche unter dem Motto „Hospiz macht Schule“ teil. Das Programm wurde vom Malteser Hospizdienst Greven initiiert und begleitet.
Lernen über das Leben hinaus
In den Klassenzimmern beschäftigten sich die Kinder mit den Themen Werden und Vergehen, Krankheit und Leid, Sterben und Tod, vom Traurigsein sowie Trost und Trösten. Kreative Lernmethoden, Gespräche in Kleingruppen und Rituale wie gemeinsames Singen halfen den Schülerinnen und Schülern, ihre eigenen Erfahrungen zu reflektieren und über Gefühle rund um Verlust zu sprechen. Ziel der Projektwoche war es, den Kindern eine Sprache für schwierige Emotionen zu vermitteln und das Thema Tod auch in die Familien zu tragen.
Vom Klassenzimmer zum Friedhof
Ein Höhepunkt der Woche war der Besuch des Friedhofs an der Saerbecker Straße. Zusammen mit dem Bestattungsunternehmen Venschott, Anne Leroy, ehrenamtliche Seelsorgerin im Beerdigungsdienst der St. Martinus Pfarrgemeinde und dem Friedhofsgärtner Henrik Schlott erkundeten die Kinder den Ort, an dem Menschen verabschiedet werden. Sie sahen Sarg und Urne, erfuhren, wie ein Grab vorbereitet wird, und lernten den Ablauf einer Trauerfeier kennen. Alle Fragen der neugierigen Viertklässlerinnen und Viertklässler wurden einfühlsam beantwortet.
Ein bundesweites Netzwerk
Das Projekt „Hospiz macht Schule“ wird seit 2008 von der Bundes-Hospiz-Akademie gGmbH bundesweit umgesetzt. Mehr als 350 Hospizeinrichtungen und -gruppen bringen das Programm regelmäßig in Grundschulen und bieten Kindern einen geschützten Rahmen, um Fragen zu Sterben und Trauer zu äußern. Der ambulante Hospizdienst der Malteser in Greven, die den Maltesern im Bistum Münster angehören, beteiligt sich aktiv an diesem Netzwerk. Mit speziell geschultem Personal führen sie die Projektwochen in Grundschulen in Greven durch. Die beiden Koordinatorinnen Martina Beffart und Lisa Ibeler vom Malteser Hospizdienst und acht ehrenamtlich geschulte Hospizmitarbeiterinnen begleiteten die Schulklassen intensiv durch die Woche und standen jederzeit für Fragen zu Leben, Sterben, Tod und Trauer zur Verfügung.
Lisa Ibeler, Koordinatorin vom ambulanten Hospizdienst der Malteser Greven erklärt: „Kindern in diesem sensiblen Thema eine Sprache zu geben, ist ein Herzstück unserer Arbeit. So lernen sie, auch mit schwierigen Situationen mutig umzugehen. Mit unserem Engagement vor Ort möchten wir dazu beitragen, dass diese Erfahrungen auch in den Familien weiterwirken.“ |
Malteser übernehmen 30 Altkleidercontainer im Tecklenburger Land |
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Münster. "Wir haben eine gute Lösung gefunden. Mit 30 Containern werden künftig im Tecklenburger Land weiter gemeinnützig Altkleider gesammelt." Das ist das Fazit des DRK Kreisverbandes Tecklenburger Land e.V. und den Maltesern in der Diözese Münster. Seit dem 20. Januar übernehmen die Malteser die Sammlung in Lienen, Recke und Tecklenburg. Die Malteser nutzen dabei die bisherigen Container des DRK Kreisverbandes, für die Bürgerinnen und Bürger bleibt also alles gleich. Damit wird ein Teil der bisherigen Containerstandorte auch künftig für die Sammlung gut erhaltener und tragfähiger Kleidung genutzt.
Konkret gehen sechs Container in Lienen, 13 Container in Recke und elf Container in Tecklenburg (inklusive Ledde, Leeden und Brochterbeck), in die Verantwortung des Malteser Hilfsdienstes über.
Andere Hilfsorganisationen hatten ihre Altkleidersammlung über Container zum Jahresende 2025 eingestellt. Hintergrund der Entscheidung waren unter anderem stark gestiegene Kosten, sinkende Erlöse sowie eine zunehmende Fehlbefüllung der Container mit nicht verwertbaren Textilien und Abfällen. Dass die Malteser nun einsteigen, liegt nach den Worten von Diözesenreferent Christian Schlichter an ihrem langjährigen seriösen Partner. Der nimmt noch Ware ab und bringt sie nach der Sortierung per Hand in Sozialkaufhäusern in Polen und der Ukraine unter. Zudem fahren die Malteser Sammler von Bevergern aus und haben so ökologisch sinnvoll geplante Touren „Das hat sich alles gut gefunden“, sagt Schlichter. Er hofft nun, dass die Bürgerinnen und Bürger die Container nicht als Müllabladeplätze missbrauchen und somit das karitative Vorhaben zunichte machen. |
Neuer Demenzbegleiterkurs in Münster |
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Münster. Demenz betrifft viele Lebensbereiche – im privaten Umfeld ebenso wie am Arbeitsplatz oder im öffentlichen Raum. Auch im Alltag begegnen uns Menschen mit Demenz häufiger, als oft angenommen: etwa beim Einkaufen, in Arztpraxen oder in der Nachbarschaft. Um für solche Situationen zu sensibilisieren und den kompetenten Umgang zu stärken, bieten die Malteser im Bistum Münster erneut Demenzbegleiterkurse an. Der Kurs vermittelt fundiertes Wissen rund um das Thema Demenz. Behandelt werden unter anderem Ursachen, Krankheitsbilder sowie typische Verlaufsformen. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden praxisnahe Strategien für den Umgang mit demenziell veränderten Menschen.
Ein besonderer Bestandteil des Kurses ist der sogenannte Demenz-Parcours: An verschiedenen Stationen können die Teilnehmenden nachempfinden, wie sich Einschränkungen im Alltag für Betroffene anfühlt.
Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat gemäß § 45 SGB XI. Dieses qualifiziert zur Begleitung und Unterstützung von Menschen mit Demenz – sowohl im häuslichen Umfeld als auch in Einrichtungen.
Der Kurs wurde von einem WDR-Team begleitet. |
Karneval vom Münsterland bis an den Niederrhein |
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Münster. Während der Karnevalstage waren zahlreiche ehrenamtliche Einsatzkräfte der Malteser aus dem Bistum Münster im Einsatz. Vom Münsterland bis an den Niederrhein begleiteten sie viele Umzüge sanitätsdienstlich und sorgten für die Sicherheit der Feiernden.
Bei zahlreichen Veranstaltungen stellten die Malteser Unfallhilfestellen, waren mit Fußtrupps entlang der Zugstrecken unterwegs und arbeiteten eng mit anderen Hilfsorganisationen sowie den örtlichen Behörden zusammen. So konnte in vielen Fällen schnell und professionell Hilfe geleistet werden.
Ein Beispiel für einen besonders ruhigen Einsatz war der Rosenmontagsumzug in Emsdetten. Dort waren 21 Einsatzkräfte an mehreren Standorten im Einsatz und wurden durch einen Rettungswagen unterstützt. Erfreulicherweise kam es zu keinen Hilfeleistungen – stattdessen prägten gute Stimmung und viel positives Feedback aus der Bevölkerung den Tag.
Anders stellte sich die Lage in Warendorf dar: Hier sorgte ein plötzlicher Wintereinbruch zunächst für erhöhte Anspannung bei allen Beteiligten. Aufgrund möglicher Gefahren, etwa durch Dachlawinen, wurde die Lage am Morgen neu bewertet. Mit einsetzendem Tauwetter entspannte sich die Situation jedoch rechtzeitig zum Start des Umzugs. Die Einsatzleitung wurde zentral im Malteser-Haus koordiniert, von wo aus alle Kräfte gesteuert wurden.
Die Karnevalseinsätze zeigen eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit und das Engagement der Ehrenamtlichen. Mit großem Einsatz, Flexibilität und Teamgeist leisten sie einen wichtigen Beitrag für sichere Veranstaltungen, auch unter herausfordernden Bedingungen.
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Spenden unterstützen ehrenamtliches Engagement |
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Münster/Ochtrup/Kevelaer. Gleich mehrere Spenden haben in den vergangenen Wochen das ehrenamtliche Engagement der Malteser unterstützt. In Ochtrup durfte sich die Malteser-Gliederung über eine Spende in Höhe von 750 Euro freuen.
Der Chor Once Again Steinfurt unter der Leitung von Jutta Pries hatte die Summe bei seinen Weihnachtskonzerten gesammelt. Übergeben wurde die Spende an die Malteser Leah Roemert und Dennis Sahle. Der Chor, der 1996 aus einem Pop- und Gospelprojekt hervorging und seit einem Jahr als Verein organisiert ist, engagiert sich mit regelmäßigen Proben und zahlreichen Konzerten über das Jahr hinweg – und setzt sich dabei auch für soziale Projekte ein.
Auch in Kevelaer erhielten die Malteser Unterstützung: Die Sparkasse Rhein-Maas spendete gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden einen Teil der Mittel, die traditionell anstelle von Weihnachtsgeschenken für den guten Zweck bereitgestellt werden. Insgesamt wurden 12.000 Euro an Hilfsorganisationen, darunter die Malteser, das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter, übergeben. Im gemeinsamen Austausch wurde deutlich, wie wichtig ehrenamtliches Engagement in Bereichen wie Sanitätsdienst, Katastrophenschutz und Herzenswunsch-Fahrten ist. Die Spenden leisten hierzu einen wertvollen Beitrag und zeigen die große Wertschätzung für die Arbeit der Ehrenamtlichen. |
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| US-Delegation um Präsident Khevenhüller besucht das Malteser Zentrum |
| Münster. Am 18. März durften wir Vertreterinnen des American Maltese Order in Münster begrüßen: Anne Peach, Repräsentantin der amerikanischen Assoziation des Malteserordens, sowie Cathy Demeroto, deren Geschäftsführerin. Begleitet wurden sie von Präsident Khevenhüller. Im Rahmen eines zweistündigen Programms erhielten unsere Gäste Einblicke in den Katastrophenschutz, lernten Unterschiede zwischen dem deutschen und amerikanischen Rettungswesen kennen und sammelten praxisnahe VR-Erfahrungen in der Ersten Hilfe. Wir danken für den inspirierenden Austausch und die interessanten Gespräche! |
| Malteser in Rheine: Der Januar als Monat der Weiterbildung |
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Rheine. Der Januar war für die Malteser in Rheine ein guter Monat für Aus- und Fortbildung. Gleich mehrere Schulungen und Fortbildungsangebote haben die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer besucht – weitere stehen noch an.
Bereits beim ersten Dienstabend des neuen Jahres am 8. Januar stand eine wichtige Pflichtunterweisung auf dem Programm: die jährliche Schulung zur Nutzung der Sonder- und Wegerechte im Straßenverkehr, also der Einsatz von Blaulicht und Martinshorn. Darüber hinaus wurden Neuerungen der Straßenverkehrsordnung vorgestellt und die Transportorganisation bei einem möglichen Massenanfall von Verletzten im Kreis Steinfurt aufgefrischt.
Am darauffolgenden Wochenende nahmen zwei Helfer aus Rheine an einer Fortbildung zum Thema chemische, biologische, radioaktive und nukleare Gefahren (CBRN) in Emsdetten teil. Im Mittelpunkt standen das Erkennen entsprechender Gefahrenlagen sowie die notwendigen Schutzmaßnahmen für Einsatzkräfte und betroffene Personen. In praktischen Übungen trainierten die Teilnehmenden unter anderem das Anlegen der speziellen Schutzbekleidung und erprobten ihr Wissen in einem Planspiel. „Wir hoffen, dass wir die Inhalte dieses Kurses trotz der aktuellen weltlichen Lage niemals anwenden müssen“, fasst Gruppenführer und Teilnehmer Dennis Steinigeweg zusammen. „Umso wichtiger ist es jedoch zu wissen, dass sowohl das Land Nordrhein-Westfalen als auch der Bund entsprechende Konzepte entwickelt, an die heutige Zeit angepasst und das notwendige Material auf den aktuellen Stand gebracht haben und noch bringen werden.“
Zum Abschluss des Monats stehen für zwei weitere Helfer aus dem Rheiner Ortsverein noch Fortbildungen im Bereich Rettungsdienst bei den Kollegen in Ochtrup an. Wie ihre hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen sind auch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte verpflichtet, jährlich mindestens 30 Stunden Fortbildung nachzuweisen. Weitere vier Junghelfer starten zudem mit ihrer Ausbildung zum Einsatzsanitäter - ein wichtiger Beitrag zur Qualität und Sicherheit der Hilfeleistungen. |
Übung Glatteis-Szenario in Warendorf |
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Warendorf. Im Januar verwandelte sich die Straße vor der Fahrzeughalle der Warendorfer Malteser in einen Unfallort. Gegen 19.30 Uhr wurden sechs Helferinnen und Helfer der Besatzung des Gerätewagen Sanität (GW-San) alarmiert. Das Übungsszenario: Ein Glatteisunfall mit einigen kollidierten Fahrzeugen auf der A64 und mehreren Verletzten.
Einige Patientinnen und Patienten hatten sich spontan in eine nahegelegene Fahrzeughalle geflüchtet und dort eine Patientenansammlung gebildet. Bernd Köster, Verbandführer der Warendorfer Malteser, der die Übung organisiert hatte, und Viktoria Austermann, Gruppenführerin, beobachteten das Geschehen. Liam Craggs übernahm als Gruppenführer das Kommando über die Einsatzkräfte.
Die erste Herausforderung bestand in der sogenannten Vorsichtung: Die schnelle Einschätzung der sechs Verletzten und deren Einteilung nach Schweregraden. Dabei wird nach einem Farbschema vorgegangen: „Grün“ steht für leicht verletzte Personen, „Gelb“ für schwere und „Rot“ für lebensbedrohliche Verletzungen. Das Ergebnis der Erkundung zeigte fünf „grüne“ und einen „gelben“ Patienten. Die Mimen simulierten dabei täuschend echt Verletzungen, die von Schürfwunden und Verwirrtheit bis hin zu starken Knie- und Schulterschmerzen reichten.
Ziel der Übung war es, die Verletzten aus der unübersichtlichen Unfallsituation in eine strukturierte Patientenablage zu überführen. Das nötige Material bauten die Helferinnen und Helfer zügig aus dem Einsatzfahrzeug auf. Gegen 20.30 Uhr waren alle Patienten medizinisch versorgt. Die aufgebaute Patientenablage war so strukturiert, dass der Betrieb noch über längere Zeit hätte aufrechterhalten werden können. Entsprechend positiv fiel das Fazit der Übungsleitung aus. „Die Führung war gut strukturiert und die Arbeitsteilung effektiv“, resümierte Bernd Köster. Auch Viktoria Austermann lobte das Team: „Die medizinische Versorgung war adäquat und ihr habt euch gut um die Patienten gekümmert.“
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Schülergruppe aus Münster radelt für den guten Zweck nach Paris |
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Münster. Fünf Schülerinnen und Schüler aus Münster treten in den Osterferien kräftig in die Pedale: Luis Schwartke (17), Hendrik Steffen (17), Lilly Schmidt (18), Jona Schwenken (18) und Felix Thier (18) fahren mit dem Fahrrad rund 950 Kilometer von Münster bis nach Paris. Mit ihrer selbst organisierten Spendenaktion sammeln sie Geld für den Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser im Bistum Münster.
Mit dem Fahrrad quer durch Europa
Direkt nach Schulschluss am 27. März starten die Jugendlichen in Münster-Albachten. Ihre Route führt sie über Enschede, Amsterdam und Brüssel bis zum Eiffelturm in Paris, wo sie am 5. April ankommen wollen. Die rund 950 Kilometer lange Strecke bewältigen sie ausschließlich mit Fahrrädern – ohne Motorunterstützung.
Die fünf engagierten Jugendlichen besuchen das Joseph-Haydn-Gymnasium, das Städtische Wilhelm-Hittorf-Gymnasium sowie die Marienschule Münster. Mit ihrer Tour verbinden sie sportliche Herausforderung und soziales Engagement: 75 Prozent der gesammelten Spenden gehen an den Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser, 25 Prozent nutzen die Schülerinnen und Schüler zur Deckung ihrer Reisekosten.
Engagement für den Herzenswunsch-Krankenwagen
„Unsere Familien finden es richtig cool, dass wir das machen und dabei Erlebnisse sammeln – und das alles für einen guten Zweck“, sagt Luis Schwartke. „Der Herzenswunsch-Krankenwagen ist eine unfassbar schöne Aktion. Dahinter steckt ein super Gedanke, weil man selbst oder Angehörige irgendwann betroffen sein könnten. Wir wollen helfen, dass noch mehr Wünsche erfüllt werden können.“
Der Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser erfüllt schwerkranken Menschen einen letzten Wunsch und bringt sie noch einmal an einen besonderen Ort – etwa ans Meer, zu einem Familienfest oder in ein Stadion. Die Fahrten werden ausschließlich durch Spenden ermöglicht und von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern begleitet. Malteser würdigen Einsatz der Jugendlichen
„Wir sind beeindruckt vom Engagement der Jugendlichen“, sagt Eveline Kamphorst, Koordinatorin des Herzenswunsch-Krankenwagens bei den Maltesern im Bistum Münster. „Dass junge Menschen sich so intensiv für andere einsetzen und eine solche sportliche Herausforderung annehmen, ist alles andere als selbstverständlich. Jede Spende hilft uns, weitere Herzenswünsche zu erfüllen und schwerkranken Menschen unvergessliche Momente zu schenken.“
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Deine News aus der Welt der Malteser Jugend |
Altbewährtes und Neues in der MaJu |
Münster. Die Malteser Jugend hat auch das Jahr 2025 erfolgreich beendet. Von Ferienfreizeiten und Gruppenleiterausbildung über Singetreffen und Wilde Wiese. Ein besonderes Highlight war die DJFK-Tour, bei der an einem Wochenende über 10 Jugendstandorte in der Diözese besucht wurden. Uns war es wichtig zu hören, wie die aktuelle Arbeit in den Gliederungen läuft, was Wünsche, Probleme, Fragestellungen sind. Darüber hinaus freuen wir uns, dass immer wieder neue Jugendgruppen entstehen und damit neue Jugendstandorte und Neugründungen dazu kommen. |
| Auch für das neue Jahr stehen viele Ereignisse bevor. Neben Pfingstlager, Amelandfreizeit und der Ausbildung angehender Gruppenleitungen stehen im Rahmen der DJV im April auch Neuwahlen des DJFK an. Ein Dank gilt den Mitgliedern des jetzigen Diözesanjugendführungskreises für ihren Einsatz, ihre Zeit und ihr Engagement.
Außerdem steht im Juli das Gruppenleitungs-Dankeschön als besonderer Höhepunkt bevor. Auch beim Nordrhein-Westfalen-Tag im August sind die Malteser und Malteser Jugend mit an Bord.
Es steht somit einiges auf dem Plan. Die genaue Übersicht findest du auf der Homepage! |
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- Gruppen leiten 2: 27.03.-01.04.26 Jugendburg Gemen
- Diözesanjugendversammlung (DJV): 19.04.26
- Pfingstlager: 22.-25.05.26
- Gruppenleiter-Dankeschön: 11. + 12.07.26
- Bundesjugendlager: 01.08. - 08.08.26
- Ferienfreizeit Ameland: 17.-24.10.26
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Aus dem Malteser Zentrum in Münster |
Workshop: Ernährung im Schichtdienst
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Am 04.02.2026 fand im Malteser Zentrum im Münster ein Workshop zum Thema Ernährung im Schichtdienst mit besonderem Fokus auf den Rettungsdienst statt. Durchgeführt wurde der Workshop von Sandra Fuchs, Dipl. Oecotrophologin und Ernährungsberaterin VDOe.
Im Rahmen des Workshops wurde unter anderem durch die Teilnehmenden ein individueller Ernährungsplan für eine typische Schicht im Rettungsdienst erstellt. Darüber hinaus wurden wichtige Grundlagen einer gesunden Ernährung besprochen und die Herausforderungen der Teilnehmenden einbezogen. Dazu gehörte auch das körperliche Verhalten bei Nachtschichten, wo sich vor allem mit den Fragen Wie beeinflusst eine Nachtschicht den Hormonhaushalt? Und wann isst man in einer Nachtschicht am besten? Beschäftigt worden ist. Ebenso wurde zusammen mit den Teilnehmenden der physiologische Hintergrund von Heißhunger besprochen und warum man bei Stress häufig zu Schokolade greift. Gesunde und ausgewogene Ernährung ist nicht nur im Schichtdienst von Bedeutung, sondern beeinflusst auch das Leben generell. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat dazu bereits in den 1950er Jahren angefangen zu forschen und Empfehlungen für eine gesunde Ernährung herauszugeben. Die DGE-Empfehlungen sollen eine Unterstützung darstellen und das Bewusstsein für eine gesunde Ernährung in der Bevölkerung verstärken.
Die wichtigsten Empfehlungen:
- Am besten Wasser trinken
- Obst und Gemüse - viel und bunt
- Hülsenfrüchte und Nüsse regelmäßig essen
- Vollkorn ist die beste Wahl
- Pflanzliche Öle bevorzugen
- Milch und Milchprodukte jeden Tag
- Fisch jede Woche
- Fleisch und Wurst – weniger ist mehr
- Süßes, Salziges und Fettiges – besser stehen lassen
- Mahlzeiten genießen
- In Bewegung bleiben und auf das Gewicht achten
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Lust auf ein FSJ?
Mia macht ihr FSJ in der Erste-Hilfe-Ausbildung bei den Maltesern in Münster. Sie leitet Kurse, zeigt Herz-Lungen-Wiederbelebung & stabile Seitenlage, nutzt die neue VR-Technik und übernimmt schon jetzt richtig Verantwortung. |
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Ein Tag im Menüservice in Ochtrup
Oma und Opa, Mama oder Papa haben mittags Hunger? Kein Problem – das Essen ist fertig! Mit dem Malteser Menüservice in Ochtrup und Umgebung bringen wir täglich gesundes, abwechslungsreiches und richtig gute Mahlzeiten direkt nach Hause.
Das Video seht ihr hier auf Instagram:
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VR-Brillen in der Ersten Hilfe
In unseren Erste Hilfe-Kursen zeigen wir dir, wie du sicher und richtig reagierst. Und jetzt wird’s noch spannender: Als erster Malteser-Standort bundesweit setzen wir bei den Maltesern im Bistum Münster Virtual Reality ein!
Das Video seht ihr hier auf Instagram:
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Noch bis zum 31. März anmelden: Fahrrad-Auszeit im April
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Vom 28. bis 30. April 2026 laden die Malteser zu einer besonderen „Auszeit mit dem Fahrrad“ in Geldern ein. Die Tage bieten hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, Bewegung, Gemeinschaft und persönliche Impulse miteinander zu verbinden.
Die geplanten Radtouren sind so gestaltet, dass sie sowohl mit normalen Fahrrädern als auch mit E-Bikes gut zu bewältigen sind. Ausreichende Pausen sowie spontane Stopps sorgen für ein entspanntes Tempo. Während der Pausen gibt es immer wieder kurze Impulse, die zum Nachdenken und zum Austausch in der Gruppe anregen. Teilweise sind auch Strecken im Schweigen vorgesehen, die Raum für persönliche Gedanken bieten.
Gestartet wird am Dienstagmittag mit dem Treffen am Hotel Schloss Walbeck und einer ersten gemeinsamen Erkundungstour. Am Mittwoch steht eine längere Radtour auf dem Programm, bevor die Auszeit am Donnerstag mit einer Abschlussrunde und einem gemeinsamen Ausklang endet.
Der Transport der Fahrräder wird nach Anmeldung organisiert, alternativ besteht die Möglichkeit, vor Ort ein Fahrrad auszuleihen. Die Anmeldung ist noch bis zum 31. März möglich. |
Ein Defibrillator für die DGS
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Über eine wertvolle Unterstützung durften sich die Malteser im Bistum Münster freuen: Die Sparkasse Münsterland Ost spendete einen Defibrillator für das neue Malteser-Zentrum an der Weseler Straße. Das Gerät ist nun an der sogenannten „Rettungsinsel“ im Zentrum im Einsatz und verbessert die Notfallvorsorge bei Schulungen, Erste Hilfe-Kursen und ehrenamtlichen Aktivitäten. Gerade im Ernstfall kann ein Defibrillator entscheidend sein, da jede Minute zählt. Bei der Übergabe nahm Anja Froning, Leiterin Fundraising, das Gerät von Ulrich Recker von der Sparkasse entgegen.
Die Malteser freuen uns über diese wichtige Unterstützung für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Gemeinschaft. |
Herzlich willkommen bei den Maltesern
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Im Malteser Zentrum wurden in den vergangenen Wochen zahlreiche neue Mitarbeitende im Rahmen einer Willkommensveranstaltung begrüßt. Die neuen Kolleginnen und Kollegen kommen aus unterschiedlichen Diensten und Bereichen der Malteser.
Neben einem ersten Kennenlernen stand vor allem der Austausch im Mittelpunkt. Die Veranstaltung bot Gelegenheit, Einblicke in die vielfältige Arbeit der Malteser zu gewinnen und Kontakte zu knüpfen. Die Malteser im Bistum Münster freuen sich über die Verstärkung und heißen alle neuen Mitarbeitenden herzlich in der Gemeinschaft willkommen. |
| Die Mitarbeitenden der Diözesangeschäftsstelle waren gemeinsam im Venner Moor unterwegs. Organisiert vom Arbeitskreis Nachhaltigkeit stand eine fachkundig begleitete Führung durch die beeindruckende Moorlandschaft auf dem Programm. Dabei erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in dieses besondere Ökosystem und konnten die einzigartige Natur hautnah erleben. |
Neue Gesichter in der DGS |
Mehrere neue Gesichter verstärken seit diesem Jahr das Team. Von links nach rechts auf dem Foto: Alex Frei ist seit Januar neuer Referent der Notfallvorsorge. Sophia Bertram ist neue Mitarbeiterin in der Buchhaltung und Anna Seidenglanz unterstützt das Team in der Verwaltung.
Herzlich willkommen bei den Maltesern. Wir freuen uns, dass ihr da seid! |
- 18. April 2026 | Workshoptag | Münster
- 22. Juni bis 25. Mai 2026 | Pfingstlager | N.N.
- 21. Juni 2026 | Bundesversammlung | Dresden
- 16. Juli 2026 | Vorstandssitzung | Münster
- 28. bis 30. August 2026 | Nordrhein-Westfalen-Tag | Münster
- 10. Oktober 2026 | Letzte Lieder | Kevelaer
- 14. Oktober 2026 | Vorstandssitzung | Münster
- 14. November 2026 | Beauftragtentagung | N.N.
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| Neue Jobs im Freiwilligendienst (FSJ/BFD) an verschiedenen Standorten und Bereichen, jetzt reinklicken. |
Neuigkeiten aus dem Münsterland und vom Niederrhein Pressemeldungen (nach Datum) |
Über jedem Jahr steht für die Malteser ein bestimmtes Thema, das ihnen als Leitmotiv ihres Dienstes und geistlichen Lebens dienen soll. Das Geistliche Zentrum greift dieses Thema in seinem Jahresprogramm auf und ermutigt alle Malteser, diesem Thema bei ihren Zusammenkünften, in Impulsen bei Seminaren, Lehrgängen und Lagern sowie in der täglichen Arbeit nachzugehen. Weitere Infos: https://www.malteser-geistlicheszentrum.de/jahresthema/aktuell.html |
Malteser Hilfsdienst e.V. Diözesangeschäftsstelle Münster Weseler Straße 557 48163 Münster
Vertretungsberechtigt: Benjamin Schreiber, Diözesangeschäftsführer Münster
Herausgegeben von: Malteser Hilfsdienst e. V. Fachbereich Presse und Kommunikation V.i.S.d.P.: Benjamin Schreiber, Diözesangeschäftsführer Münster Redaktion: Till Neuhaus
Telefon: 0251 / 13536 0 Web: www.malteser-muenster.de Email: dgs.muenster@malteser.org
Registergericht: Amtsgericht Köln Registernummer: VR 4726
USt-ID-Nr. gemäß § 27 a UStG: DE 122 66 21 72 Datenschutz |
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